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    • IMPORTANT - REACH US IN THE NEW FORUM   05/04/2017

      Ladies and gentlemen ATTENTION please:
      It's time to move into a new house!
        As previously announced, from now on IT WON'T BE POSSIBLE TO CREATE THREADS OR REPLY in the old forums. From now on the old forums will be readable only. If you need to move/copy/migrate any post/material from here, feel free to contact the staff in the new home. We’ll be waiting for you in the NEW Forums!

      https://community.blackdesertonline.com/index.php

      *New features and amazing tools are waiting for you, even more is yet to come in the future.. just like world exploration in BDO leads to new possibilities.
      So don't be afraid about changes, click the link above and follow us!
      Enjoy and see you on the other side!  
    • WICHTIG: Das Forum ist umgezogen!   05/04/2017

      Damen und Herren, wir bitten um Eure Aufmerksamkeit, es ist an der Zeit umzuziehen!
        Wie wir bereits angekündigt hatten, ist es ab sofort nicht mehr möglich, neue Diskussionen in diesem Forum zu starten. Um Euch Zeit zu geben, laufende Diskussionen abzuschließen, könnt Ihr noch für zwei Wochen in offenen Diskussionen antworten. Danach geht dieses Forum hier in den Ruhestand und das NEUE FORUM übernimmt vollständig.
      Das Forum hier bleibt allerdings erhalten und lesbar.   Neue und verbesserte Funktionen warten auf Euch im neuen Forum und wir arbeiten bereits an weiteren Erweiterungen.
      Wir sehen uns auf der anderen Seite!

      https://community.blackdesertonline.com/index.php Update:
      Wie angekündigt könen ab sofort in diesem Forum auch keine neuen Beiträge mehr veröffentlicht werden.
    • IMPORTANT: Le nouveau forum   05/04/2017

      Aventurières, aventuriers, votre attention s'il vous plaît, il est grand temps de déménager!
      Comme nous vous l'avons déjà annoncé précédemment, il n'est désormais plus possible de créer de nouveau sujet ni de répondre aux anciens sur ce bon vieux forum.
      Venez visiter le nouveau forum!
      https://community.blackdesertonline.com
      De nouvelles fonctionnalités ainsi que de nouveaux outils vous attendent dès à présent et d'autres arriveront prochainement! N'ayez pas peur du changement et rejoignez-nous! Amusez-vous bien et a bientôt dans notre nouveau chez nous

Jirel

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  1. Jirel added a post in a topic Schönheitsalbum Event - Gewinner!   

    Cool!
    Ich bin ja tatsächlich unter den Gewinnern der meisten Likes in meiner Klasse!
    Danke an alle von denen ich eine Stimme bekommen habe. :)
     
    • 0
  2. Jirel added a post in a topic Fraktion13 - Die Non-TS Gemeinschaft auf Alustin   

    Das Schweigen der Lema
     
    Lema war eine der größeren Inseln im Archipel. Während der Überfahrt beratschlagte man, wo man wohl am besten landen könnte. Man einigte sich an Hand der Karte auf eine abgelegene Bucht, von der das eingezeichnete Lager aber gut erreichbar schien. Dort angekommen musste man allerdings feststellen, dass angesichts der einrahmenden hohen Felsen die Bucht zum Landgang nicht taugte. Zethis, in seiner Doppelfunktion (und vermutlich Doppelbezahlung) als Boss und Käpt’n schipperte das Boot noch zwei Buchten weiter und beschloss dann, dass es hier wohl ginge.
    Während Hortensius noch auf die fast ebenso hohen Felsen schaute, kletterte Zethis schon an diesen hoch. Hort grummelte, dass er sich wieder dieses und jenes beim Klettern aufschrammen würde, folgte dem Boss dann aber ebenso, wie die anderen. Am Ende war man aber oben und praktisch im Inselinneren angelangt.
     

     
    Gebückt schlich man durch das hohe Gras. Da die Insel voller Piraten sein sollte und man die Gefährlichkeit dieses Eisblicks kaum einschätzen konnte, wollte Zethis nicht unvorsichtig auf die Gruppe aufmerksam machen. Drei der vier Gefährten teilten seine Meinung.

     
    Weiter oben angekommen entdeckte Zethis einen einsamen Kerl, der auf einer Klippe stehend mal sinnierend auf das Meer hinaus starrte und mal in eine Art Notizbuch schaute und dort hineinkritzelte. Man beschloss, sich an den Knaben heranzuschleichen und ihn hochzunehmen. Lebend, falls möglich.

    Als man nahe genug dran war, gab Zethis Akito Zeichen, sich dem Mann von der anderen Seite zu nähern und ihn zu überwältigen. Dies klappte hervorragend. Während Akito den Piraten in einem Festen Klammergriff fixierte, hielten Jirel und Hortensius ihm ihre Klingen vor die Nase. Zethis erhob sich und klopfte sich zufrieden den Inseldreck von den Knien und beäugte den Fang, während Tima weiter die Rückendeckung übernahm.

    Die nächsten Augenblicke waren voller neuer Erkenntnisse. Hortensius erkannte den Mann vom Steckbrief. Jirel erkannte den Mann, der sie auf hoher See ausgesetzt und ihre Schwester entführt hatte und der Mann erkannte ganz offenbar Jirel. Jedenfalls rief er aus, dass sie doch tot sein sollte.
    Es begann eine Art Quizduell. Die erste Fragerunde betraf Joiry: Lebt sie noch? Was hatte man mit ihr getan? Wo ist sie?
    Pirat Eisblick stritt ab, jemals einer Joiry über den Weg gelaufen zu sein und überhaupt würde man ihn verwechseln. Er sei einfach nur Kaarlo, kein Pirat und hätte nur seinen Abendspaziergang gemacht. Akito behandelte ihn im Gegenzug recht grob und in mangelnder Übereinstimmung mit der Heideler Landrechtskonvention.

    Danach folgte eine Reihe von Ausflüchten, Lügen und Betteleien. Nun wurde Jirel ungeduldig und lies den Piraten die Nähe ihrer Klinge spüren. Kollege Eisblick hatte ganz offenbar eine Riesenangst vor Jirel und ließ langsam erste Halbwahrheiten in seine Lügen fließen, aber nichts, woraus man wirklich hätte schlauer werden können.

    Hortensius fand, dass der Mann ein absolutes Talent im geschwätzigen Schweigen war und kam auf die Idee, ihn mit Tima als böser Zauberin zu drohen.


    Das verängstigte Kaarlo zwar noch mehr, er begann aber keineswegs damit, nun endlich Klartext zu reden. Aber immerhin fiel Tima das Notizbuch auf, das Kaarlo fest in seiner Hand gekrallt hatte. Sie riss es ihm aus der Hand, während Jirel mit ihrer Klinge wieder anfing, den Piraten zu „kitzeln“.
    Am Ende gab Kaarlo zu, dass Joiry noch lebte und auf dieser Insel wäre. Er könne ihnen den Weg beschreiben oder eine Skizze machen, wenn sie wollten. Er wolle nur, dass seine Kameraden nichts davon erfahren, die würden ihm die Haut vom Leibe ziehen und das wäre doch bestimmt zu grausam. Die Skizze könne er gerne auf einem Blatt seines Notizbuches machen, wenn man es ihm wiedergeben würde.
    Ganz offenbar war ihm das Büchlein wichtig. Aber Tima fand darinnen nur seltsames Gekritzel. Vielleicht ein Code, vielleicht auch ein magischer Leseschlüssel. Sie würde zum Entziffern mehr Zeit brauchen.
    Am Ende beschlossen die Gefährten, Kaarlo gefesselt als Führer zu Joiry zu treiben. Es gab eine kurze Diskussion, ob man ihm nur die Hände fesseln sollte, oder auch eine Leine um den Hals legen. Hortensius war dafür, weil Jirel ja schon immer ein Hündchen wollte. Akito redete es ihnen aber wieder aus, da der Mann die Klettertouren auf der Insel mit einem Strick um den Hals wohl kaum überleben würde.
    Jirel war voller Anspannung. Vielleicht nur noch ein Kampf und Joiry wäre wieder frei und bei ihr. Ob sie nach all dem Leid noch die fröhliche kleine Schwester war, die Jirel in Erinnerung hatte?

    Tima steckte das Notizbuch ein und folgte den Söldnern und ihrem Gefangenen nach. Sie hatte das Gefühl, dass man im Zusammenhang mit dem Büchlein irgendwas Wichtiges übersehen hatte. Vielleicht kriegt man ja nicht die richtigen Antworten, wenn man die falschen Fragen stellt?
    To be continued ...
    (Text written by Hortensius)
     
     
    Was machen die Sölner nun mit Eisblick? Wird er ihnen wirklich helfen? Werden sie die Piraten finden, oder finden die Piraten die Söldner?
     
    Das alles und noch vieles mehr erfahrt ihr bei uns. Unsere Pforten sind weiterhin für neue Mitstreiter geöffnet.
    Nicht-Rollenspieler sind natürlich ebenso gerne gesehen! Denn wir bieten nicht nur Rollenspiel, sondern auch Nodewars, Arenaabende sowie gemeinsame Bossevents.
     
    Fraktion 13 - Jetzt bewerben!
    • 0
  3. Jirel added a post in a topic Fraktion13 - Die Non-TS Gemeinschaft auf Alustin   

    Race 2 Racid
     
    Der Wind hatte aufgefrischt und die Wellen trugen Gischt. Das altersschwache Boot, was Velia den Söldnern zur Verfügung gestellt hatte, machte eine Geschwindigkeit voll überschwänglichem, jugendlichen Ungestüm. Zur Überraschung der anderen war auch Akito wieder auf den Beinen. Er wirkte zwar noch etwas bleich, schien aber seinen Frieden mit dem Meer gemacht zu haben. Die ganze Zeit erzählte er, wie sehr er sich auf die Piraten freut und auf welche Arten und Weisen er sie alle töten würde.
    Auf Racid angekommen, erkundete man vorsichtig die Insel.
     

     
    Schließlich hatte man von einem erhöhten Punkt aus eine gute Sicht auf das tatsächlich vorhandene Piratenlager.
     

     
    Und während Zethis sich eine mögliche Angriffstaktik überlegte, Jirel nach ihrer Schwester Ausschau hielt, Tima ihre Zauber vorbereitete und Hortensius die vollen Kisten im Lager zählte voll Hoffnung auf deren Inhalt, sprang Akito schreiend mit dem Schwert hinab inmitten der verdutzten Piraten und begann ein blutiges Gemetzel. Ein paar Augenblicke sahen die anderen viere überrascht zu, aber beschlossen dann, dem Mann nicht den ganzen Spaß zu lassen und stürzten ähnlich martialisch in das Getümmel.
    Ähnlich wie Akito suchte sich auch Zethis einen möglichst großen Haufen Piraten und marschierte brüllend hinein. Doch während Akito zwischen seinen Gegnern hin und her tanzte, machte Zethis seine schlicht mit brutaler Gewalt nieder, sicherlich unterstützt von der Kraft seiner schwarzen Unheilsklinge. Gevatter Tod war wieder unterwegs und sammelte Seelen ein.
    Jirel war leichtfüßig zwischen drei Piraten gelandet und hatte sie in drei Sekunden in ihrer gewohnt präzisen und sparsamen Art mit einem Stich, einem Schnitt und einem Hieb ausgeschaltet. Brüllend kam als nächstes ein riesiger Mann, vielleicht auch ein kleiner Riese, mit hoch erhobener Keule auf sie zu gerannt. Jirel ging ihm entgegen und führte ihre Klinge von unten nach oben von seinem Schritt bis knapp unter seinem behaarten Bauchnabel. Während er quiekend auf die Knie sank, zog sie die Klinge wieder heraus, vollführte eine komplette Drehung und schlug ihm den Kopf vom Hals. Dieser vollführte eine kleine Bogenlampe um dann mit dem Geräusch einer platzenden Melone auf einem der vielen Steine aufzuschlagen.
    Die vier weiteren Piraten, die hinter dem nun toten Monster angerannt gekommen waren, hielten kurz inne. Bevor sie sich auf die neue Situation einstellen konnten, hatte Jirel die fünf Schritte bis zum ersten überwunden und schlug ihm mit ihrem Schild die Nase platt. Dem zweiten zu ihrer jetzt Linken hieb sie den Schwertknauf hinters Ohr, um selbiges dem dritten durch das linke Auge hindurch in den Schädel zu bohren. Dieser hielt den extra Druck nicht aus und platzte, Blut und Hirn weit verspritzend, während der vierte, für ihn höchst unglücklich, mit seinem Hals direkt in die nun herausragende Klinge von Jirel lief. Jirel gab den ersten beiden noch rasch einen Gnadenstoß, um sich dann weiteren Gegnern zuzuwenden.
    Hortensius ging derweil so vor, wie immer: Schildstoß, Schwerthieb, Schildstoß, Schwerthieb. Er sah nicht ein, warum man ein Erfolgsrezept variieren sollte.
    Tima hatte sich so positioniert, dass die vier Schwertkämpfer die ganze Aufmerksamkeit der Piraten auf sich gezogen hatten. Aus der zweiten Reihe heraus brutzelte sie besonders auffällige Gegner mit ihrem Feuerstrahl. Und als die ersten Piraten ihr Heil im Rückzug suchten, verwandelte Tima sie in fliehende Fackeln.
    Am Ende war auch der letzte dreckige Pirat erledigt. Was eben noch eine liebliche Wiese auf einer kleinen Insel inmitten der blauen See gewesen war, hatte sich zu einem Sumpf aus blutigen Matsch, Knochen, Gedärmen und verbrannten Fleisch entwickelt. Aber die nächste Aufmerksamkeit galt erstmal den Kisten. Viele waren mit Münzen, Schmuck und anderen Wertgegenständen gefüllt, was Hortensius sehr erfreute.
    Jirel erfreute sich mehr über die Funde, die Zethis und Akito machten. Zethis fand einen Packen Handelspapiere. Zusammen mit den auf Cron wieder gefundenen Papieren von Velia und den ergänzenden Informationen von Iliya war es klar, dass es sich bei den viel zu spät aus dem Leben geschiedenen Piraten um eine Abteilung der Gesuchten gehandelt hatte. Und dann hielt Akito nach akribischer Suche freudestrahlend die Karte einer Insel hoch, die Tima und Hort übereinstimmend als Lema identifizierten - zusammen mit einem dicken Kreuz und der Beschriftung „Hauptlager“.
    Also weiter nach Lema!
    Aber erstmal hieß es Schätze bergen. Während sich jeder eine Kiste schnappte, versuchte sich Hortensius an zweien, unter jedem Arm eine. Zethis ermahnte ihn, nur so viel zu schleppen, wie er tragen könne, aber Hort meinte, dass er auch noch eine dritte tragen könnte, wenn man sie ihm über die Schultern legen würde. „Na wenn Du unbedingt willst.“ Meinte Jirel und wuchtete ihm ihre Kiste über. So schleppte sich Hortensius keuchend Richtung Landeplatz, während Jirel unbeschwert fröhlich pfeifend neben ihm her spazierte. Das Ganze endete damit, dass Hort samt Kisten den Hang zum Landeplatz hinunterpurzelte. Akito sprang herbei, um ihm wieder aufzuhelfen und Zethis fragte ihn, ob noch alles dran sei. Hortensius checkte kurz seine Glieder um meinte dann grinsend: „Zumindest alles Wichtige, Boss.“ Jirel schüttelte seufzend den Kopf. Sie hatte keine Ahnung, was Hort zu beweisen suchte.
    Am Ende war dann alles verstaut und alle Fünf weitgehend unversehrt an Bord. Raus ging es wieder auf hoher See.
     
    To be continued ...
    (Text written by Hortensius)
     
     
    Werden die Söldner Eisblick finden und wer ist der Kerl überhaupt? Werden sie die Piraten finden, oder finden die Piraten die Söldner?
     
    Das alles und noch vieles mehr erfahrt ihr bei uns. Unsere Pforten sind weiterhin für neue Mitstreiter geöffnet.
    Nicht-Rollenspieler sind natürlich ebenso gerne gesehen! Denn wir bieten nicht nur Rollenspiel, sondern auch Nodewars, Arenaabende sowie gemeinsame Bossevents.
     
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    • 0
  4. Jirel added a post in a topic Fraktion13 - Die Non-TS Gemeinschaft auf Alustin   


    Auf irrer See
     
    Wohlgemut stachen die fünf Gefährten in See. Nun ja, genau genommen waren nur vier wohlgemut. Akito krallte sich die ganze Zeit an der Reeling fest und war schon ganz grün, da hatte Zethis noch nicht einmal die Taue vom Kai gelöst. Die folgenden Stunden sprach der Sohn der Wüste praktisch kein Wort und änderte nur seinen Teint von hellgrün nach dunkelgrün, wenn Tima ihn besonders heftig neckte. Was sie oft und genüsslich tat.

     
    Ansonsten schien sie ein lockeres und fröhliches Wesen zu haben. Hortensius entspannte sich langsam in ihrer Nähe und hatte schon nach einem halben Tag nicht mehr das unbändige Gefühl, der Zauberin prophylaktisch den Kopf abschlagen zu müssen. Vielleicht gab es ja doch auch nette Zauberwirker und Tima gehörte dazu. Vielleicht.
    Statt mit Kopfabschlagen verbrachte man die Zeit damit zu entscheiden, wo man mit der Suche beginnen würde. Eine Reihe möglicher Inseln wurde erwogen: Arakil, Kanvera, Ajir, Al-Naha, aber auch weiter entfernte wie Lema oder Tinberra. Ausgehend von den Informationen, die man hatte, beschloss man, mit Ajir anzufangen und dann Insel für Insel eher in nördliche und westliche Richtung weiterzusuchen.
    Ajir entpuppte sich als pleite. Man stieg auf den Inselberg hoch, sah, dass man nichts sah und stieg wieder hinunter. Nun gut, fast alle stiegen hinunter. Hortensius purzelte und kullerte. Das gleiche spielte sich auf der nächsten Insel ab, Al-Naha. Allerdings traf man hier zwei Shais, welche Piratenschiffe gesehen hatten. Genaueres konnte man ihnen aber nicht entlocken, da sie sich beim Anblick der Boote sofort versteckt hatten. Clevere Kerlchen.
    Und wie man so grübelte, ankerte plötzlich in Rufweite vor der Insel ein Fischersboot und eine Anglerin warf ihre Rute aus. Tima schien sehr erfreut zu sein, offenbar war es eine Freundin, um die sie sich schon Gedanken gemacht hatte. Aber wie sehr die Gefährten auch vom Ufer her riefen, sie wurden komplett ignoriert. So setzte man sich in sein Boot und fuhr zu der Dame hinüber.
     

     
    Die größere Nähe half aber wenig. Schließlich fuhr Zethis direkt über die Angelschnur. Daraufhin fuhr die Frau erschrocken zusammen und kauerte sich wimmernd in ihr Boot. Auf jede Frage antwortete sie lediglich stammelnd, dass man ihr nicht weh tun solle. Auch Tima kam nicht durch. Verzweifelt rief sie immer: „Hey, Calli, ich bin’s.“ Sie nahm sogar den Hut ab, damit besagte Calli sie besser erkennen könne.
     

     
    Schließlich sprang sie trotz des Seegangs hinüber in das andere Boot und begann die Frau dort zu trösten. Nach einigen Minuten beruhigte sich Calli ein wenig und erkannte Tima und ließ sich auch langsam einreden, dass auch die Söldner drüben im anderen Boot ihr nichts Böses wollen. Selbige waren ihrerseits schon ziemlich ungeduldig und hätten die Fischerin wohl am liebsten Fischerin sein lassen. Unter uns gesagt, beurteilten sie ihren Geisteszustand eher mit einer gewissen Skepsis.
     

     
    Aber wie sie schon über einen Aufbruch abstimmten, kam dann doch wertvolle Information von der armen Frau: Sie sollten Racid meiden, da wären böse Leute. Und noch schlimmer wäre es bei Lema.
    So hatten unsere fünf Gefährten ein neues Ziel. Racid lag praktisch in Sichtweite, gute Augen und einen erhöhten Ausblick vorausgesetzt. Dort würde man weitermachen.
    Wie sie so davonsegelten, sah die an Bord zurückgekehrte Tima traurig ihrer Freundin auf dem einsamen Boot hinterher. War es richtig, sie hier allein zu lassen? Aber ganz offenbar musste man was gegen die Piratenplage tun und diese vier Söldner, wenngleich auch offenbar etwas irre, schienen da eine gute Chance zu bieten. Dass würde auch letztlich Calli helfen.

     
    To be continued ...
    (Text written by Hortensius)
     
     
    Werden die Söldner Eisblick finden und wer ist der Kerl überhaupt? Werden sie die Piraten finden, oder finden die Piraten die Söldner?
     
    Das alles und noch vieles mehr erfahrt ihr bei uns. Unsere Pforten sind weiterhin für neue Mitstreiter geöffnet.
    Nicht-Rollenspieler sind natürlich ebenso gerne gesehen! Denn wir bieten nicht nur Rollenspiel, sondern auch Nodewars, Arenaabende sowie gemeinsame Bossevents.
     
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  5. Jirel added a post in a topic Zeigt her Eure Charaktere v2   

  6. Jirel added a post in a topic Diskussion - Vorteilspaket   

    Ich gehöre auch zu den Leuten die seit Freitag darauf warten dass es ankommt. Scheinen einige davon betroffen zu sein.
    • 0
  7. Jirel added a post in a topic Fraktion13 - Die Non-TS Gemeinschaft auf Alustin   

    Ratlos auf Illiya
     
    Am nächsten Tag trafen sich die vier Söldner wieder am Hafen. Zethis wirkte wie eine Mumie auf Entzug. War wohl voll beschäftigt in der Nacht gewesen, dachte sich grinsend Hortensius und erkundigte sich, ob die eingehende Befragung von Lillia etwas ergeben hätte. Zethis fluchte, dass die Frau außer albernen Tratsch wirklich überhaupt nichts Sachdienliches wusste. Hortensius war kurz davor zu fragen, ob die Kleine ihren Mund wenigstens für etwas Anderes als leeres Gerede nutzen konnte. Als er aber den finsteren Blick in Zethis Augen sah, beschloss er, seinen eigenen erstmal zu halten.
    Er selbst hatte eine gute Nacht gehabt. Bergolf hatte der guten alten Miliztage halber ein Bett für ihn gehabt samt einem einfachen, aber unglaublich leckeren Abendbrot. Seine Familie war seit dem letzten Besuch wieder um einen Wurf angewachsen. Hortensius war ein wenig wehmütig gewesen ob des fröhlichen Gewusel. Frau, Kinder, ein Haus am Meer und keine Sorgen, was abends auf dem Tisch steht – das wäre ach was für ihn. Vorher müsste aber der Söldnerjob wohl noch etwas Knete abwerfen.
    Letztendlich war er früh aufgewacht und hatte mit den Kindern unten an den Klippen gespielt. Auftragsgemäß fragte er nach den Piraten und bekam einige Gruselmärchen erzählt einschließlich des Hinweises, in Neumondnächten nicht das Haus zu verlassen, weil da stets die Blutige Sonya auf Männerfang war. Die einzig brauchbare Information war, dass jedes Schiff, welches man nicht wieder sah, gen Westen gesegelt war. Strömungsbedingt brach jedoch praktisch jedes Schiff, welches nicht direkt nach Altinova oder den Inseln der Altinova See wollte, von Illiya aus gen Westen auf. Aber dennoch gab er die Geschichte zum Besten.
    Keine Ahnung, was Jirel die Nach getrieben hatte. Sie sah ausgeruht, aber sehr angespannt aus. Hortensius überlegte, ob er sie doch hätte mit zu Bergolf einladen sollen. Aber sie hatte am Abend vorher eher abweisend gewirkt und wollte offenbar unbedingt noch mal mit Zethis reden.
    Akito schien recht systematisch die Leute im Ort abgefragt zu haben. Vor allem hatte er einen Fischer getroffen, der auf Piraten angesprochen einige Andeutungen über die nördliche Alusische See gemacht hatte. Allerdings war der gerade auf dem Weg zum Boot gewesen, um die Nacht zum Fischen zu nutzen. Vielleicht würde man ihn jetzt am Morgen aber wieder auftreiben können für ein längeres Gespräch.
    Wie Akito den Fischer noch beschrieb, hatte sich eine kleine Frau mit großem Hut den Vieren genähert und belauschte unverhohlen die Unterhaltung. Hortensius trat einen Schritt zurück und legte die Hand auf den Schwertknauf. Kleine Frauen mit großen Hüten waren aus seiner Erfahrung heraus nicht ungefährlich. Zethis sprach die Frau an, die zuerst recht schnippisch wirkte. Aber Jirel schien eine Gelegenheit zu wittern, an Informationen zu gelangen und fragte die Frau aus. Viel war es nicht, was man erfuhr. Dafür musste man sich auslachen lassen, dass man es zu viert mit den Piraten aufnehmen wollte. Am Ende spuckte sie immerhin ihren Namen aus: Timanris. Hortensius blieb höchst misstrauisch. Entweder war sie selbst eine Piratin, oder es fehlte ihr ein Fisch im Netz. Oder beides.
     

     
    Wie der Hut sich so wieder davonmachte, wies Akito plötzlich in Richtung des Hafens. Von dort kam gerade sein Fischer hoch. Die Söldner sprachen ihn an. Trotz der langen Nacht wirkte der Mann entspannt, offenbar war die See ruhig und der Fang reich gewesen. Geduldig hörte er sich die Geschichten der Söldner an und lies sich sogar die Auszüge aus dem Handelsregister zeigen.
     

     
    Schließlich nickte er: „Ihr sucht einen Piraten mit seinem Schiff.“ Er machte eine lange Pause. „Piraten sind eine Plage. Glücklicherweise lassen sie uns Fischer meist in Ruhe.“ Viel mehr war aus dem Mann nicht rauszuholen. Eine vage Andeutung folgte der nächsten. Am Ende waren die Vier ganz froh, dass er weiterzog Richtung Bett.
    „Was hat eigentlich die Dorfälteste erzählt?“ fragte Zethis in die Runde. Alle schauten ihn mit großen Augen an. „Keiner von Euch hat bisher die alte Diago befragt?“ Er seufzte und grummelte und machte sich auf den Weg. „Alles muss man alleine machen.“
    Eine halbe Stunde später war er wieder da. Die gute Diago hatte ihn offenbar mit Kuchen und Rum ein wenig aufgepäppelt. Fröhlich rief er in die Runde: „Wir suchen einen Piraten mit blauen Augen und dunklen Haaren. Er macht die Gegend hier seit über einem Jahr unsicher. Irgendwo im Nordwesten oder Norden muss er eine Basis haben. Keine Ahnung wo genau, aber es kann nicht zu weit von Illiya weg sein. Der Mann ist so notorisch, dass die Älteste sogar schon einen Steckbrief von ihm hatte!“
     

     
    Zethis war ganz der entschlossene Führer: „Wir haben jetzt eine Spur. Lasst uns Wasser und Proviant auffrischen und dann werden wir die Inseln eine nach dem anderen absuchen!“ Hortensius überlegte kurz, ob er auf die Zahl der in Frage kommenden Inseln und auf die noch größere Zahl ihrer vielen versteckten Buchten hinweisen sollte, aber als er den Hoffnungsfunken in Jirels meeresfarbenen Augen sah, verkniff er sich jede bissige Bemerkung und nickte zusammen mit den anderen.
    Auf zum Inselhopping also …
     
    To be continued ...
    (Text written by Hortensius)
     
     
    Werden die Söldner Eisblick finden und wer ist der Kerl überhaupt? Werden sie die Piraten finden, oder finden die Piraten die Söldner?
     
    Das alles und noch vieles mehr erfahrt ihr bei uns. Unsere Pforten sind weiterhin für neue Mitstreiter geöffnet.
    Nicht-Rollenspieler sind natürlich ebenso gerne gesehen! Denn wir bieten nicht nur Rollenspiel, sondern auch Nodewars, Arenaabende sowie gemeinsame Bossevents.
     
    Fraktion 13 - Jetzt bewerben!
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  8. Jirel added a post in a topic Fraktion13 - Die Non-TS Gemeinschaft auf Alustin   

    Gestern war es mal wieder soweit!
    Die tapferen Streiter der Fraktion 13 sind gemeinsam in die alten Ruinen von Glish aufgebrochen um dort ein fieses Monster aus Schlamm zu jagen!
    Wenn auch du uns das nächste Mal bei den Gildenbossen unterstützen willst dann schau doch einfach mal bei uns vorbei.
    Fraktion 13 - Die Non-TS Gemeinschaft in BDO
    Wir beißen auch nicht!
     

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  9. Jirel added a post in a topic Schönheitsalbum Leitfaden   

    Wird dadurch dann auch dieser Zähler zurückgesetzt? Oder bleibt das alles und man hat lediglich zwei Bilder drin?
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  10. Jirel added a post in a topic Schönheitsalbum Leitfaden   

    Schöner Leitfaden! Danke!
    Ich hätte da noch eine Frage. Ich habe anfangs immer nur ein Bild pro Charakter abgespeichert. Habe dann aber gemerkt, dass man eigentlich 2 Bilder pro Charakter ablegen kann.
     
    Kann man nachträglich noch das zweite Bild dazu anlegen oder muss man dafür alles löschen und komplett neu anfangen?
    • 0
  11. Jirel added a post in a topic Feierabend PvX Gilde auf Alustin gesucht   

    Hey!
     
    Dein Gesuch liest sich so, als könnte auch die Fraktion 13 etwas für dich sein.
     
    Du möchtest die Atmosphäre von MMO's in aller Ruhe genießen?
    Teamspeak und andere Voice-Chats sind nichts für dich?
    Du hast aber trotzdem keine Lust alleine zu spielen?

    Dann bietet dir die Fraktion13 ein Umfeld und eine Gemeinschaft, in der du genau das tun kannst! 
     Wer sind wir?Wir sind ein bunter Haufen verschiedenen Alters (jedoch meistens deutlich über 30) aus verschiedenen Spielen, wie zum Beispiel Black Desert Online, Elder Scrolls Online, Skyforge, Shroud of the Avatar, Star Wars: The Old Republic, The Secret World, doch was uns verbindet, ist der Verzicht auf Teamspeak und andere Voice-Chats während dem Spielen. Was können wir unseren Mitgliedern bieten?Ein familiäres und casualtaugliches Umfeld in einer erwachsenen Gemeinschaft. Es gibt keine festen Spielzeiten, keinen Erfolgs- und Leistungsdruck. „progress“ wird bei uns kleingeschrieben. Buchstäblich. „Spaß am Spiel!“ ist bereits seit Jahren unser Leitsatz und das gilt auch weiterhin.  Mehr Informationen gerne hier
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  12. Jirel added a post in a topic Fraktion13 - Die Non-TS Gemeinschaft auf Alustin   

    Auszug aus dem Tagebuch eines Söldners der Fraktion 13:
     
    Von Velia nach Illiya
    Ja, er war spät dran. Hortensius würde dem Boss erklären, dass die Reparatur seiner Rüstung in Heidel länger gedauert hat, aber die Wahrheit war, dass ihn der blöde Gaul die letzten zwei Meilen drei Mal abgeworfen hatte. Welcher Vollkeks war wohl als erstes auf die abwegige Idee gekommen, dass man auf Pferden reiten könne! Schließlich gab es wesentlich verständigere und sanftmütigere Tiere dafür. Esel zum Beispiel. Oder Ochsen. Oder besser noch gleich mit einem Boot fahren! Mit einem Schiff auf hoher See, statt auf einer Ausgeburt schwarzer Magie auf einer engen, staubigen Straße!
    Und während sein Reiter derart vom Rauschen der Wellen träumte, beschloss das edle Ross, abrupt stehen zu bleiben und mit dem Hinterteil zu bocken. Hortensius flog in hohem Bogen Gesicht voran in den Dreck. Als er sich aufrappelte, bemerkte er, dass er am Ortseingang von Velia war. Ein junges Mädchen bot an einem Stand Fladen an und gab sich nicht sonderlich viel Mühe, ihr Kichern zu unterdrücken. Hortensius wischte sich mit dem Ärmel das Gesicht sauber und wandte sich zu ihr: „Was verkaufst Du hier?“ „Fladen mit Wurst und Äpfeln.“ „Was für Wurst?“ „Pferdewurst.“ Das Mädchen musste erneut loskichern und Hortensius fiel in das Lachen ein und warf ihr zwei Silber zu: „Dann gib mir mal einen.“
    Den Fladen hielt er Strumpfi, dem Gaul, unter die Nase und sprach: „Riech an deiner Zukunft!“ bevor er herzhaft reinbiss. Kauend setzte er sich wieder auf das Pferd und ritt nach Velia hinein. Irgendwie gehorchte plötzlich der Gaul.
    Noch mehr verspätet kam so Hortensius zum Treffpunkt, der Schenke in Velia. Als erstes sah er Jirel, wohlauf und heftig gestikulierend, und ein Lächeln ging über sein Gesicht. Ihr gegenüber saß Zethis, der Boss und neben ihm ein fremder Waffenknecht. Hortensius wurde schmerzlich bewusst, wie viele der Söldner in den letzten Wochen ihren Abschied vom Haufen genommen hatten oder nach all den Kämpfen Erholung brauchten. Vier Mann sind nicht wirklich eine Kompanie.
     

    Fröhlich grüßte er die Runde. „Ah. Hortensius. Pünktlich wie immer.“ meinte der Boss. Dann stellte er den Neuen vor, ganz offenbar einen gedienten Soldaten. Diese Art von Haltung bekam man nicht bei der Dorfmiliz. Waffen und Ausrüstung sprachen für leichte Infanterie, oder vielleicht eine Spezialeinheit. Akito könne man ihn nennen, meinte der Fremde und reichte Hortensius die Hand. Zur großen Freude von Hortensius trug Akito auch einen Bogen. Yeeyan hatte sicherlich viele wunderbare Eigenschaften, aber ihren Bogen im Kampfgetümmel vermisste Hortensius am meisten.
    „Dann lasst uns jetzt ernsthaft beginnen!“ rief Zethis in die kleine Runde. Jirel hob die Augenbraue: „Du meinst, das bislang Gesagte war nicht Dein Ernst?“ Zethis ignorierte sie und fuhr fort: „Wie ihr wisst, sind wir hier oben, weil wir Jirels von Piraten entführte Schwester suchen. Die Ältesten von Velia und Epheria haben uns Ausrüstung, Informationen und Belohnungen versprochen, wenn wir den Piratenoperationen in den Gewässern einen Schlag versetzen. Und die Piraten haben einen Haufen Beute, der unsere größeren Anstrengungen finanzieren könnte. Hier in Velia sollte ein Schiff für uns bereitstehen. Ich habe nun eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollt ihr zuerst hören?“ Da einem kurzen philosophischen Diskurs einigte man sich darauf, zuerst das Schlechte hören zu wollen.
    „Söldner aus Mediah haben vorgestern Nacht die Stadt überfallen. Die Aktion konzentrierte sich auf den Hafen. Alle ankernden Schiffe wurden versenkt bis auf eines, welches mit Beute beladen mitgenommen wurde. Wie der schwarze Geist es will, war das genau das Boot, was für uns vorbereitet war und auf welchem wichtige Papiere für uns lagerten.“
    Dies verleitete die drei Söldner zu üblen Flüchen und dem Wunsch, die Verfolgung aufzunehmen und wieder an Schiff und Papiere zu gelangen. Nur wie verfolgt man ein Schiff, ohne selber eines zu haben?
    „Da kommt die gute Nachricht ins Spiel.“ grinste Zethis. „Jäger berichteten von Soldaten, die gestern in der Ruine der Festung Cron ihr Lager aufgeschlagen hätten. Das können eigentlich nur unsere Leute sein und sicher sind Schiff und Papiere auch dort oder in der Nähe.“
    „Wir reden also über ein paar Dutzend Soldaten, die sich in einer Festung verschanzt haben und das ist die gute Nachricht?“ Die drei Zuhörer waren nicht sonderlich erbaut. Zethis zuckte mit den Schultern: „Ich wollte die Festung ja nicht im Sturm nehmen. Bald ist Abend. Lasst uns hin, die Lage auskundschaften und schauen, ob wir leise rein können.“
    Und so findet unsere Geschichte kurz darauf die vier Helden in gebückter Haltung im hohen Gras vor besagter Festung.

     
    Die Besatzer hatten sich gut verschanzt, aber rechneten wohl nicht mit einem Angriff und zeigten wenig Disziplin. Die Vier kamen an einem Wachturm vorbei in den Vorhof der Festung, wobei einer Handvoll Feinde die Kehle durchgeschnitten oder der Schädel zertrümmert wurde. Akitos blitzschnelle Attacken machten sich bei dieser Art der Infiltration sehr nützlich. Vom Vorhof aus kletterten die Söldner geschickt einige halbverfallene Schanzen und Mauern hoch und zogen sich erstmal in eine erhöhte, unbewachte Ecke zurück. Nun ja, genau genommen kletterten drei der Söldner geschickt die Mauern hoch. Hortensius schaffte es immer wieder, am bröckelnden Mauerwerk abzurutschen und in den Hof zurückzustürzen. Er holte sich auf diese Art blaue Flecken an all jenen Stellen seines Körpers, die durch die Stürze vom Pferd verschont geblieben waren. Würde er sich jetzt nackt ausziehen, könnte er sicher unerkannt unter Goblins wandeln. Schließlich zog ihn Zethis halb fluchend und halb seufzend die Wand hoch.
    Nach einer kurzen Verschnaufpause beriet man sich, wo die Beute und damit die Papiere wohl am ehesten in diesem Steinhaufen zu vermuten wären. Am Ende entschied man sich für einen hochgelegenen und weidlich intakten Saalbau am anderen Ende der Festung. Jetzt musste man nur noch dahin. Man entschied sich zum Schleichen.
    Das ging eine Weile gut und man kam gut voran. Hortensius kam nicht umhin zu bemerken, wie gut die Aktion Jirel bekam. Statt den Sorgen und der Ungewissheit der letzten Zeit zeigte ihr Gesicht nun Entschlossenheit und die alte, wilde Unbekümmertheit.
    Und während Hortensius gerade so Jirel betrachtete, rutschte Zethis auf einen Stein aus, der fröhlich durch die Zinnen hinunter in den Burghof inmitten von zwei Dutzend lagernden Soldaten sprang. Gute Aktion! Immerhin war diesmal nicht Hortensius der Tollpatsch. Aber typisch für die Söldner nahmen die Vier die neue Situation so, wie sie nun halt war und stürzten sich auf die alarmierten, aber noch leicht verwirrten und überraschten Feinde.
    Zethis zog dabei sich rechts haltend mit hoch erhobener Unheilsklinge durch dichte Massen an Gegnern und begann sie mit brachialer Gewalt niederzumähen, wie der Schnitter die Getreidehalme. Hortensius beschloss, so weit wie irgend möglich von Zethis finsterer Klinge entfernt zu bleiben und rannte brüllend Schild voran auf die Gegner zur Linken. Er trieb sie in eine Ecke und begann dort sein blutiges Werk mit dem Schwert, wobei der rote Saft krügeweise in alle Richtungen spritzte.
    Jirel und Akito waren die Künstler auf dem Schlachthof, die mit großer Präzision einen Gegner nach dem anderen im Zentrum niedermachten. Dabei hätten sie unterschiedlicher nicht sein können: Jirel war die Ruhe selbst mit sparsamen Bewegungen in einem 1-2-3-Rhythmus: Parieren, Kontern, Töten und der Nächste bitte. Akito dagegen tanzte wie wild zwischen den Gegnern hin und her, ein Schnitt hier, ein Stich dort und selber immer woanders, als die Klingen der Gegner.

    Am Ende gelangten die Vier in den Saal, den sie sich als Ziel erkoren hatten, nur mit fremden Blut begossen, aber ohne Verlust eines eigenen Tropfen Blutes. Allerdings schien der Saal zunächst eine Enttäuschung zu sein: er war praktisch leer und ungenutzt. Lustlos stocherten drei der vier im Gerümpel herum. Nicht so Akito. Er suchte jede Handbreit der Mauern und Böden mit all ihren Haufen und Löchern ab und er war es schließlich auch, der im Geröll eine offenbar erst kürzlich dort abgestellte Kiste fand. Sie erwies sich als Volltreffer.
    Es waren Auszüge aus den Handelsregistern in Velia und Epheria. Die Schreiberlinge der Ältesten hatten schon ganze Arbeit geleistet und viele Auffälligkeiten rot angekreuzt. Offenbar war jedes Schiff, welches Piratenbegegnungen hatte oder ganz verloren gegangen war, vorher auf Iliya Halt gemacht. Außerdem hatten praktisch alle von ihnen Rumfässer geladen und zwar in Summe mehr, als selbst die hart arbeitenden und hart trinkenden Inselbewohner jemals konsumieren könnten. Das stank mehr nach Schmuggel, als nach Fusel. Aber was war die Verbindung zwischen Piraten und Schmuggler? Man beschloss der Sache auf Illiya nachzugehen. Jetzt musste man nur noch dahin.

    Von einem nahen gelegenen Turm der Festung, Hortensius vermutete eine Funktion als Leuchtturm, sah man schließlich das Schiff. Genauer gesagt, das Boot. Er überlegte noch, wie lange man wohl bis nach unten bräuchte, als Zethis schlicht ein Hinunterklettern befahl. Ist doch schön, wenn der Chef eine Meise hat!
    Halb kletternd und halb fallend, oder in Hortensius Falle ein Viertel kletternd und zur Gänze fallend, kam man alles in allem doch recht lädiert unten an. Ein taktisch ungünstig gelegener Vorsprung hatte zwar Hortensius Fall gebremst, ihn aber an einer Stelle höchst unsanft gestoßen, die bislang noch verschont geblieben war. Hortensius brauchte ein paar Minuten, um wieder laufen zu können und um sich die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. Aber immerhin war er dann auf einem Boot, wie schön!
    Akito dagegen fand sich plötzlich auf einem Boot wieder, wie schrecklich! Es bewegte sich hin und her und darunter war enorm viel Wasser. Wo war nur Sand, wenn man ihn braucht? Hortensius fragte ihn zu allem Überfluss, ob er schwimmen könne. Als ob man in einem kleinen Oasenbrunnen oder sonst wo in der Wüste schwimmen lernen könne! Akito beschloss, ganz ruhig zu bleiben und das Wasser zu ignorieren. Sein Körper stimmte mit ihm weitgehend überein, bei einem Minderheitsvotum seitens seines Magens.
    Während Zethis das Ruder übernahm und das Boot gen Illiya steuerte, fingen Hortensius und mehr noch Akito an, auf einer Idee Jirels hin das Boot nach weiteren Hinweisen, Papieren oder so zu durchsuchen. Das vertrieb die Zeit, brachte aber schließlich nichts. Während dessen redete Jirel auf Zethis ein und fragte nach seinem Zustand. Ob er geschlafen hat. Wie er geschlafen hat. Wo er geschlafen hat. Ob er genug isst. Hortensius hörte mit halben Ohr zu und verstand, dass sich Jirel Sorgen darum machte, wie weit der schwarze Geist des Unheilschwertes wohl schon den guten alten Zethis gefressen habe und wie viel Zeit man wohl noch habe, das Ding los zu werden. Dann konzentrierte er sich darauf, nicht zuzuhören, den mit diesem Schwert und der ganzen Geschichte wollte er nichts zu tun haben. Was man nicht sieht, sieht einen nicht.
     

    Zethis selbst reagierte eher unwirsch auf die Fragestunde und gab keine halbwegs zufriedenstellende Antwort. Dann blieb noch eine Viertelstunde der Wind aus und man lag unbewegt zwischen Arakil und Kanvera herum und Jirel fragte immer weiter. Glücklicherweise kam bald der Wind wieder auf und er konnte so tun, als müsse er sich mit ganzer Konzentration um das Ruder kümmern.
    Schließlich kam man auf Illiya an. Wo mit der Suche beginnen? Hortensius als quasi Einheimischer machte ein paar Vorschläge, wobei er nicht ohne Hintergedanken Zethis empfahl, zuerst mit Lillia zu sprechen. Wenn die Inselschönheit es nicht schaffte, Zethis aus seiner düsteren Stimmung herauszureißen, wer dann? Außerdem war sie die Tratschzentrale aller Inseln und wusste vielleicht wirklich was Spannendes.
    So trennte sich die Vierergruppe mit der Verabredung, sich später im Hafen wiederzutreffen.
     
    To be continued ...
    (Text written by Hortensius)
     
     
    Was wird die Söldner der Fraktion 13 auf Ilya erwarten? Werden sie die Piraten finden, oder finden die Piraten die Söldner? Was hat es mit dem Schwert auf sich? Und warum stellt Jirel nervige Fragen?
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