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    • IMPORTANT - REACH US IN THE NEW FORUM   05/04/2017

      Ladies and gentlemen ATTENTION please:
      It's time to move into a new house!
        As previously announced, from now on IT WON'T BE POSSIBLE TO CREATE THREADS OR REPLY in the old forums. From now on the old forums will be readable only. If you need to move/copy/migrate any post/material from here, feel free to contact the staff in the new home. We’ll be waiting for you in the NEW Forums!

      https://community.blackdesertonline.com/index.php

      *New features and amazing tools are waiting for you, even more is yet to come in the future.. just like world exploration in BDO leads to new possibilities.
      So don't be afraid about changes, click the link above and follow us!
      Enjoy and see you on the other side!  
    • WICHTIG: Das Forum ist umgezogen!   05/04/2017

      Damen und Herren, wir bitten um Eure Aufmerksamkeit, es ist an der Zeit umzuziehen!
        Wie wir bereits angekündigt hatten, ist es ab sofort nicht mehr möglich, neue Diskussionen in diesem Forum zu starten. Um Euch Zeit zu geben, laufende Diskussionen abzuschließen, könnt Ihr noch für zwei Wochen in offenen Diskussionen antworten. Danach geht dieses Forum hier in den Ruhestand und das NEUE FORUM übernimmt vollständig.
      Das Forum hier bleibt allerdings erhalten und lesbar.   Neue und verbesserte Funktionen warten auf Euch im neuen Forum und wir arbeiten bereits an weiteren Erweiterungen.
      Wir sehen uns auf der anderen Seite!

      https://community.blackdesertonline.com/index.php Update:
      Wie angekündigt könen ab sofort in diesem Forum auch keine neuen Beiträge mehr veröffentlicht werden.
    • IMPORTANT: Le nouveau forum   05/04/2017

      Aventurières, aventuriers, votre attention s'il vous plaît, il est grand temps de déménager!
      Comme nous vous l'avons déjà annoncé précédemment, il n'est désormais plus possible de créer de nouveau sujet ni de répondre aux anciens sur ce bon vieux forum.
      Venez visiter le nouveau forum!
      https://community.blackdesertonline.com
      De nouvelles fonctionnalités ainsi que de nouveaux outils vous attendent dès à présent et d'autres arriveront prochainement! N'ayez pas peur du changement et rejoignez-nous! Amusez-vous bien et a bientôt dans notre nouveau chez nous

rp Zum schwarzen Käse


249 posts in this topic

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Ihr war immer noch fast die ganze Zeit schwindelig, seitdem sie am Ortsrand zu sich gekommen war. "Oh man, mir dröhnt der Schädel und ich kann keinen klaren Gedanken fassen", murmelte sie zu sich selber, während sie in Richtung des "Schwarzen Käse" taumelte. Eben noch hatte sie sich in der anderen Taverne die kalten Hände am Feuer wärmen wollen, aber dann... dann hatte sie gehört, dass sie sich nicht im "Schwarzen Käse" befände und hatte sich wieder auf den Weg gemacht.

"Oh heiliger Elion, ist mir kalt" murmelte sie und stiess die Tür zur Taverne auf. Drinnen schien ein Feuer im Kamin zu brennen, aber andere Leute sag sie zunächst nicht. "Auf auf, ans Feuer" - bei diesem Gedanken wurde ihr schon richtig warm ums Herz.

Schnellen Schrittes durchquerte sie die Taverne, um sich endlich am Feuer wärmen zu können.

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Nachdem sie aus der ersten Travene gegangen ist verschlug es sie zum "Schwarzen Käse". Sie öffnet die Türe betritt den Raum schaut sich einmal um.

Wortlos geht sie zu einem freien Tisch und winkt den Wirt zu sich ran.

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Ich hoffe, dass ich das richtig mache und euch nicht verschreckt habe. Sagt bescheid, wenn ich es falsch mache. Danke.

Aus dem leichten Schneefall ist mittlerweile ein heftiger Schneesturm geworden. Das Tavernenschild ist bereits zugeschneit. Die Schrift ist nicht mehr lesbar.

Die Tür öffnet sich noch einmal und eine Gestalt, rund und weiß, wie ein Schneemann steht zitternd vor dem Eingang und schüttelt den Schnee von ihrem Körper. Übrig bleibt eine schmächtige Person mit einer Kapuze und einem großen Bogen.

Es ist eine Elfe mit langen, blonden Haaren und grünen Augen. Sie grüßt höflich und geht dann mit schnellen Schritten in Richtung Kaminfeuer um sich aufzuwärmen.

Dabei schaut sie schüchtern auf den Boden und versucht jeden Blickkontakt mit den anderen Gästen zu vermeiden. Unter ihrem Arm trägt sie eine Tasche, aus der ein, in Tüchern gewickelter Gegenstand, herausragt.

Sie setzt sich an einem einsamen Plätzchen in der Ecke und wärmt sich auf.

Edited by Joungf
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Der Schnee begräbt alles unter sich; die Sicht, die Geräusche, die Düfte. Seine Kälte beißt und sticht und treibt Kren abertausend Eisnadeln in die Wangen. Tiefer und tiefer, knochentief. Bald riecht und schmeckt er nur noch das metallische Herz des Winters. 
"Verdammte Pestwurz", brummt er und blinzelt tolldreiste Flocken aus seinen Wimpern. Er hebt den Blick und sieht - nichts. Eine ruhelose, weiße Wand um ihn her. Erst das Licht einer Taverne durchbricht das Schneegestöber. Sofort beschleunigt er seine Schritte. Ein Heulen, ein Feilen; einen Moment muss er sich gegen die Böe stemmen, ist er doch weder groß noch sonderlich kräftig. Und jung, das ist er schon lange nicht mehr! 

Endlich umfassen seine langen, knöchernen Finger den Türgriff und wenige Atemzüge später schmettert er die Tür auch schon hinter sich ins Schloss. Aschgraue Augen suchen den Schankraum nach einer Sitzmöglichkeit ab. Die Anwesenden bedenkt er nur eines kurzen, wenig freundlichen Blickes. Seine gewaltige Hakennase, die tiefen Furchen, die eingefallenen Wangen und der ergraute Teint mögen auf die wenigsten vertrauenerweckend wirken. Und ist dies nicht abschreckend genug, so unterstreicht Kren seine momentane Laune mit einer verdrießlichen und besonders genervten Miene. Er will seinen Grog. Hier und jetzt. Er funkelt in Richtung Wirt, ehe er auf den erstbesten Hocker sinkt; nicht zu nah bei den anderen Gästen, nicht zu fern.

 

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Die Kälte frisst sich durch seine Kleidung. Bald meint er, den Schnee auf seiner Haut zu spüren. Einbildung, darum weiß er. Beinahe genervt tritt er nach dem Schnee unter seinen Stiefeln. Auch die schnelleren Schritte oder andere, unnötige Bewegungen, vermögen sein Gemüt nicht zu wärmen.
"Zum schwarzen Käse", brabbelt er vor sich her, als er die Taverne ins Auge fasst. Nun, das verspricht zumindest ein wenig Wärme!
Als er die Taverne betritt, rümpft er die Nase. Die Gerüche. Vertraut vielleicht, aber dennoch unangenehm. Sein Haar steht ihm ab, als hätte ihn ein Blitz getroffen. Doch seine Geste, es zu richten, verschlimmert es nur noch. Als er die Tür hinter sich zuzieht, lässt er den Blick erst einmal schweifen.
"Käse", murrt Jack.

Edited by Werlaus

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Sie hockte in der hintersten Ecke der kleinen Taverne an einen kleinen runden Tisch welcher in der Nähe des Kamins stand.
 Ein Stuhl am Tisch bot noch Platz.

Eine kleine, zierliche, unscheinbare in einer grauen Leinenrobe gehüllte Gestalt. Ihren ebenfalls grauen, schlaffen Leinenhut tief nach vorne in das Gesicht gezogen, die Nase in ein dickes Buch gesteckt schauckelte sie immer wieder mit den Beinen hin und her. Vor Ihr stand ein Becher und ein kleiner Teller mit etwas Brot und Käse, welches sie bislang aber eher zu verschmähen schien. Sie schaute immerwieder wenn die Tavernentüre auf ging hinnüber, seufzte leise bei jedem neuen Gast  der die Taverne betrat und steckte die Nase wieder in das Buch.

Die Kerze welche auf dem Tisch stand spendete ihr ein angenehmes Licht und lies das lange Haar was unter dem hut hervorblitze in einem Nachtblau schimmern.

 

Edited by Dayanera

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„So ein Mist! Der Schneesturm hat mir noch gefehlt!“ denkt sie verärgert. „Was wohl aus dem Berserker Tom, oder wie er auch heißt, geworden ist?“ fragt sie sich und beginnt unauffällig nach Berserkern unter den Gästen zu suchen.

Obwohl einige Berserker sich in der Taverne befinden, kann sie den Berserker, der sie zu dem Tempel in den Bergen führen wollte und dann, als der Schneesturm aufkam, von ihr getrennt wurden, nicht erblicken. „Ich hoffe, es geht ihm gut und seine Wunde auf dem Rücken ist verheilt.“ hofft sie.

„Egal. Sobald sich der Sturm legt, werde ich aufbrechen. Es kann doch nicht so schwer sein, den Tempel zu finden. Schließlich habe ich ja eine Karte, in der der Tempel eingezeichnet ist.“ macht sie sich Mut.

Aber dann senkt sie resigniert ihren Kopf „Nein, das schaffe ich nie mit meinem katastrophalen Orientierungssinn. Ich verlaufe mich schon, wenn ich einer geraden Straße folge. Ich bin ein hoffungsloser Fall.“

„Ah, was soll ich nur tun? Hoffentlich finde ich Reisende oder Abenteurer, die in die gleiche Richtung unterwegs sind.“ überlegt sie und starrt regungslos auf den Boden.

Edited by Joungf
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Trausen so kalt wie die Sibirische Kälte, eingemummt bis zur Nasenspitze, der ganze Mantel überseht mit Eis und Schnee. Sie hat eine sehr lange Reise hintersiech gebracht und ihr Magen knurrt so laut wie ein Wolf. In der ferne erblickte sie ein kleines Häschen, das sehr einladend aus sah. Innerlich sehnt sie sich auf eine Warme Mahlzeit und auf ein weiches gemütliches Bett.

Auch ihr Begleiter ein großer schwarzer Wolf, der nur noch ein Auge hat, ist an seine grenze angekommen. Also reiten sie durch den Tiefen Schnee. Gerade mit der letzte Kraft schupste sie die alte knarrende Tür auf. Eine wärme wie die aus dem Sommer kommt ihr entgegen. Tränen kullern von ihre Wangen. Sie schüttel den ganzen Schnee von ihre Kleidung ab, und schaut sich langsam im Gasthaus herum. Vielleicht kennen sie ja einige Wanderer, Abenteurer? Eher kaum, sie sind so weit von der Heimat entfernt. Wieso sollte denn irgendeiner hier sein. ihr blickt bleibt am Kamien stehen. Sie erblickt einen Schaukelstuhl an dem warmen Kamin. Sie läuft erschöpft zu diesem brauen alten Schaukelstuhl, Ihr Wolf steht schon am Kamin und wartet sehnsüchtig auf sie.

Als sie sich in den Schaukelstuhl hineingesetzt hatte, kam ihr Wolf zu ihr und legte seinen Kopf auf ihren Schoss. Eigentlich knurrte der Magen lauter als das des Wolfes. Ihre Gedanken waren beim Essen, aber die Müdigkeit hat gesiegt. Nach einer lange Reise war ihr Körper so erschöpft gewesen, das sie wie ein Toter eingeschlafen war. Ihr Wolf legte sich vor ihre Füße hin und passte auf sie auf.

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Mit einer kräftigen Windböe wurde die Türe abermals aufgeschlagen und unter Schneegestöber und wildem Fluchen kam eine junge Frau im Winterpelz mit wehendem, wilden Weißblonen Haar in die Taverne gestapft. Mit einem Kräftigen Ruck schloss sie die Tür wieder hinter sich und Klopfte sich den Schnee von der Kleidung. Mit rauher, kräftiger Stimme rief Sie 

"Wirt, bring mir einen Krug Rotwein und frischen Braten! Ich muss das Wetter runterspühlen!"

Und so suchte sie sich einen Freien Platz, ließ ihren Pelzumhang zu Boden sinken und streckte sich.

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Gestört durch die immer wieder hereinwehende, kalte Luft bleckt er die Zähne. Inzwischen hat er sich an der Theke positioniert, doch scheint er momentan Scheuklappen zu tragen. Er nimmt die Gestalten um ihn herum kaum wahr. Fast wirkt es, als wolle er sie gar nicht realisieren. Seine Brauen schieben sich mehr und mehr zusammen, bis er nur noch verkrampft auf die Theke starrt, als hätte jene nach seinen darauf ruhenden Händen gebissen.

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Abermals betraten Ihr Fremde die Taverne, mit Jedem mal das die Türe aufschwang und das kalte Wetter eingelassen wurde,  riss sie den Kopf hoch und warf einen sehnsüchtigen wartenden Blick Richtung Türe.

Sie schaute dem Wolf und seinem Herren nach welche es sich am Kamin gemütlich machten und seufzte leise, Ihr Blick wanderte durch die alte Taverne.

Sie dachte bei sich das hier schon das ein oder andere Abenteuer begonnen haben mag. Dann wanderte Ihr Blick zu dem Wirt der die Bestellungen der Gäste abarbeitete.

Sie starrte auf den vor Ihr stehenden Teller, der Käse schaute etwas merkwürdig aus. Als habe man ihn im Boden vergraben und dort vegessen, eine schwarze Schicht lag um das kleine Leib und ein strenger Geruch ging von ihm aus...sie schob den Teller weiter von sich fort.

"Wer soll denn sowas essen" murmelte sie leicht angewiedert. Als abermal die Türe aufging und Ihr Blick dieser wieder folgte.

Eine junge Frau trat herrein, abermals seufzte sie und steckte Ihre Nase wieder in ihr Buch.

 

 

 

 

 

 

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Plötzlich wird die Tür der Taverne noch einmal aufgerissen und drei mit Schwertern bewaffnete Personen in Rüstung stürmen herein. Es sind Stadtwachen. Der letzte der dreien schließt die Tür wieder und bleibt dort stehen, während der vorderste, einen Zettel in der linken Hand haltend, brüllt: „Das ist eine Durchsuchung! Keiner rührt sich vom seinem Platz!“

Dann stampft er furchteinflößend von einem Berserker zum anderen und schaut abwechselnd in dessen Gesicht und dann auf sein Papier. Anschließend fordert er sie auf, ihr Rücken frei zu machen.

Als er alle Berserker gemustert hat, brüllt er: Ein gefährlicher Berserker läuft frei herum, auf dem ein Kopfgeld geboten ist. Er hat eine auffällige Tätowierung auf dem Rücken und ist wahrscheinlich verletzt! Solltet ihr ihn sehen oder schnappen, meldet euch bei der nächsten Wache!“

Dabei hält er den Zettel noch einmal hoch in der Luft bevor er es an das schwarze Brett an der Wand neben ihr, festnagelt. Und so schnell wie sie gekommen sind, verlassen die Stadtwachen wieder die Taverne.

Bei diesem Zettel handelt es sich um einen Steckbrief, auf dem ein Berserker abgebildet ist. Unter dem Bild des Berserkers ist noch eine Zeichnung zu sehen und folgende Worte vermerkt: Gesucht wird dieser Berserker. Sein Name ist D’homm. Er trägt auf dem Rücken diese Tätowierung. Er ist hochgradig gefährlich, bewaffnet und hat viele Morde begangen. Es ist ein Preisgeld auf seinen Kopf geboten. Sachdienliche Hinweise über seinen aktuellen Aufenthaltsort oder seinen Kopf bitte an die nächste  zuständige Stelle geben. Gezeichnet: Der Bürgermeister

Als sie sich den Steckbrief ansieht, wird sie plötzlich ganz bleich im Gesicht. „Das ist doch der Berserker, den ich verletzt auf dem Boden liegend gefunden habe und seine Wunde am Rücken verbunden habe. Dann waren seine Angreifer keine vermummten Diebe, sondern Assassine oder Kopfgeldjäger.“

 

Edited by Joungf

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Eine Zeitlang hat sich Souta schon mit dem Wirt hinten in der Küche unterhalten. Souta ist recht einfach gekleidet. Geradezu eine bauernkluft die gerade so Wind und Wetter standhält wenn auch nicht besonders gut. Einige in dem dorf könnten den jungen kennen. Er ist der Ansässige Fischer hier.. naja zur Sommerzeit jedenfalls, Ist es jetzt viel zu kalt zum Fischen, Naja Eisfischen währe noch eine Option aber das möchte er sich nicht wirklich antuhen. So hilft er hin und wieder mal in der taverne in der küche aus. Wie er es auch Heute getahn hat. Seine Bezahlung? Mit der Kommt er gerade in den schankraum. Ein Bier ein Suppenteller mit Linsen und naja ein stück käse auf dem Brett. Er schaut sich in den sich Immer weiter Füllenden Schankraum um. Doch findet er noch einen Platz und so macht er sich voll beladen auf zu dem Tisch. "Ah endlich frei.. man eh das wetter ist grässlich.." Meint er nur leise für sich während er sich dann auch endlich an dem Tisch befindet und sich dann niedersetzt und Alles vor sich abstellt. Kurz schwenkt der Blick dabei über die Gäste.

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Unverständliches murmelt er vor sich hin, die Nase gerümpft, einen dampfenden Becher Grog zwischen die Hände geklemmt. Mit jedem Nippen, jedem Atemzug wächst die Wärme in seinem Innern, während um ihn her die Ruhe zerspringt. Sich öffnende und schließende Türen? Hintergrundrauschen. Berserker gesucht? Bei dem Wetter? Viel Erfolg! Er grunzt leise vor sich hin; ein wenig amüsiert, ein wenig abschätzig. Kurz tasten stechende, berechnende Blicke über dieses blonde Elfending. Aber alsbald äugt er wieder auf die ruhelose, dampfende Oberfläche seines Grogs. Er zittert. Fast verwundert streicht er seine Daumen über den Becher. Die Kälte schuppt sich nur langsam von seinen Gliedern. Seine Augenbrauen schieben sich zusammen und Kerben graben sich in seine Stirn.

Edited by Rattenzunge

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Mit jedem neuen Gast, der vor dem Schneesturm Schutz sucht, wird die Taverne immer voller, der Lärmpegel immer höher und die Luft immer stickiger. Zumindest fühlt sie es so, Schweißperlen beginnen auf ihrer Stirn zu sprießen und formieren sich dann zu größeren Tropfen. Sie fühlt die erdrückende Masse der vielen Gäste, als ob alle auf ihr lägen. Sie atmet schwer und versucht es niemandem anzumerken. „Oh nein, mein zweites Handicap: Platzangst. Dämlicher Schneesturm!“ denkt sie verärgert und erinnert sich wieder, wie es damals vor vielen Jahren dazu gekommen ist, dass sie immer große Angst davor hat, zusammen mit vielen Menschen in engen Räume zu sein.

Es war für sie ein dramatisches und traumatisierendes Erlebnis, damals, vor vielen Jahren, als ihr Dorf von Schwarzmagiern überfallen wurde. Verglichen mit dem schnelleren Altern von Menschen, war sie damals sieben oder acht. Die Schwarzmagier töteten alle erwachsenen und fingen die Kinder ein und steckten sie in enge Käfige. Zusammengepfercht mit all den schreienden und weinenden Kindern, wurde sie nach einem mehrtägigen Ritt, in einen Tempel gebracht und dann in eine unterirdische, enge Zelle eingesperrt. Da sie kein Sonnenlicht sah, konnte sie nicht einschätzen, wie lange sie eingesperrt war. Aber es kam ihr sehr lange vor.

Irgendwann endlich, wurde die Tür geöffnet, und eine finstere Gestalt wälzte sich durch den engen Raum, schob dabei die Kinder, die in seinem Wege standen, mit einer Handbewegung zur Seite. Halb übermüdet, halb ohnmächtig sah sie die Gestalt ihr nähern.

„Ja! Du mein Kind bist die, die ich für das Ritual brauche.“ sagte die Person mit einer rauen Stimme und legte seine große, knöcherne Hand auf ihre Stirn. Sie spürte plötzlich starke Kopfschmerzen und ihr wurde schwarz vor Augen.

Als sie wieder zu sich kam, sah sie einen Mann in einer Robe. Sie dachte, es ist ein Magier, aber irgendetwas an ihm stimmte nicht. Auf die Frage des Mannes, was passier sei, erzählter sie ihm alles, an dass sie sich erinnert und der Mann rümpfte die Nase nachdenklich und lächelte darauf hin. Als sie merkte, dass sie einen Verband um ihren Kopf und beide Arme hatte, fragte sie den Mann wo sie sei, wer er ist und was mit ihr geschehen ist.

„Ich werde Melfin der Einsame genannt. Ich habe dich hier im Wald, bewusstlos liegend, gefunden. Auch habe ich von der Entführung gehört und von der anschließenden Rettung aller Kinder, die im Schwarzen Turm der Schwarzmagier gefangen gehalten wurden. Aber anscheinend nicht alle. Du scheinst sehr wichtig für das Ritual zu sein. Deshalb haben sie versucht dich vor der Elfen-Armee zu verstecken. Aber weit sind sie nicht gekommen. Die mächtigen Biester, die hier im Wald leben, kenne kein Erbarmen. Warum sie dich verschont habe, kann ich dir nicht sagen. Du hattest Glück. So, nun schlafe mein Kind und träume was Schönes“ sagte der Mann in einer sanften und beruhigenden Stimme.

Sie schaute, wie der Mann sich umdrehte und dann aus dem Zimmer ging. Da erblickte sie einen großen Bogen auf dem Rück des Mannes. Aber der Mann hatte weder spitzen Ohren, noch war er ein Elfe. Sie war neugierig aber auch müde und schlief ein. …

Edited by Joungf

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Sie betrit den schwarzen Käse, klopft sich den Schnee von ihrem Umhang, schaut sich um und freut sich das diese Taverne so gut besucht ist. Sie ging an die Theke und sagte dem Wirt er solle seinem Stallburschen schicken um sich ihrer Pferde annehmen und diese im Stall unterbringen und füttern.

Da sie nur knapp einem Anschlag von Banditen entkommen war und somit ihrer sehr wertvolle Handelsfracht abliefern konnte, hat sie gerade ein stattliches Sümmchen verdient. Vor Freude noch am Leben zu sein wies sie den Wirt an eine Lokalrunde auf ihre Kosten auszuschenken, man lebt ja schließlich nur einmal und das letze Hemd hat keine Taschen. Mit ihrem Krug Wein in der Hand lässt sie sich am Feuer nieder, nippt zufrieden an ihrem Krug und geniest die Wärme.

Edited by Successilia Nexus

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...

Es stellte sich heraus, dass Melfin ein Magier war und sein Bogen magisch war, so wie ein Zauberstab.  Bis zu ihrer vollen Genesung blieb sie bei ihm und lernte Kochen, half im Haushalt beim Säubern, Putzen und allerlei Aufgaben, die so anfielen. Am Anfang recht tollpatschig und unerfahren, lernte sie schnell. Da sie keine Eltern mehr hatte und Melfin sie wie seine Tochter sah und behandelte, entschied sie sich, bei ihm zu bleiben und von ihm die Kunst des Bogenschießens, die Kunst des Heilens,  und auch Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.

Sie bekam einen hölzernen Bogen und zwei Dolche. Melfin lehrte ihr den Fernkampf mit dem Bogen und den Nahkampf mit Dolch oder, und  das ist sehr ungewöhnlich für Elfen-Kampfkünste, Händen, Füßen, Stange und Schwert. Einmal wurde ein junger Bauer von Räubern überfallen und verletzt. Sie hörte die Hilferufe des Mannes, rannte aus dem Haus, schlug die Räuber nach einem kurzen Kampf in die Flucht und brachte den verletzen ins Haus. Obwohl sie auch verletzt war, verband sie den jungen Mann zuerst. Melfin sah ihre hilfsbereite und gutherzige Natur als ein großes Problem, denn sie ist leider auch etwas naiv.

Viele Jahre vergingen und die idyllische Ruhe wurde abrupt gestört.  Eine Armee von Schwarzmagiern griffe das Dorf an. Zum ersten Mal sah sie den Einsatz des Zauberbogens. Melfin legte seine Hand an seinen Bogen und visierte die Gegner an. Aus dem Nichts erschien ein Peil unter seiner Hand und er spannte die Sehne. Dabei spreizte er seine Finger und aus dem Pfeil wurden mehrere, brennende Pfeile. Dann Löste er den Schuss und ein Schwarm an glühenden Pfeilen sauste in Richtung der sich nähernden Angreifer. Wie ein leuchtender Fächer öffnete sich der Schuss und alle vorderen Schwarzmagier fielen getroffen zu Boden. Eine neue Welle kam heran und diesmal zielte und schoss Melfin in die Luft und ein Pfeile-Hagel prasselte auf die Gegner hernieder.

Doch es kamen immer mehr Angreifer. Einige hatte bereits die Häuser erreicht. Da hörte sie plötzlich die Schreie eines Kindes und rannte zu dem Haus nebenan. Es war das Haus des jungen Bauern, dem sie damals das Leben Gerettet hatte, als er auf dem Feld von Räubern überfallen wurde. Er hatte mittlerweile einen kleinen Sohn, den zwei Schwarzmagier jetzt wegzerrten. Der Bauer rannte mit einer Mistgabel auf die Entführer, um seinen Sohn zu befreien und bekam von einem dritten Schwarzmagier einen Schlag auf den Kopf und sank zu Boden.

Als sie das sah, kamen ihr die Erinnerung an ihre Entführung und die Bilder ihrer ermordeten Eltern blitzartig hoch. Sie wurde sehr wütend und plötzlich spürte sie einen starken Schmerz in ihrer Stirn. Das nächsten, an das sie sich erinnern konnte, war, dass sie auf dem Boden lag, überall um sie herum tote Schwarzmagier lagen und sie das Gespräch zwischen Melfin und einem Unbekannten in einer dunklen Robe und bekannter rauer Stimme zuhörte. …

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Als die Türe mein einem Tosen aufgestoßen wurde und einige Stadtwachen den Schankraum betraten hatte sie vor Schreck den Stuhl auf dem sie Staß umgeworfen und landete laut fluchend und polternd wie ein kleiner Käfer auf dem Rücken.

"Himmel noch eins..." schimpfte sie wurde dann aber schlagartig wieder leise tastete  ihren Kopf ab und suchte verzweifelt nach ihrem Hut. Ihr Buch lag unweit von ihr entfernt auf dem Boden, aber von Ihrem Hut sah sie nichts. Sie versuchte sich aufzuraffen, schob  sich etwas seitlich und rollte sich dann auf den Bauch und erhob sich langsam. Mit dem gesicht zum kamin gerichtet sah sie Ihren Hut. Ein lautes Seufzen entglitt Ihr als sie sah wo dieser gelandet war - unmittelbar vor der Nase eines Wolfes.

"Sowas kann auch nur wieder mir passieren." raunte sie leise.

 

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Plötzlich erhebt sich Krenstantin Krov unter leisem Knacken. Ein warnender und zugleich fürchterlich desinteressierter Blick trifft manch einen Gast, von der Elfe bis hin zum Käfer auf dem Rücken; sein Hocker, sein Platz, er kommt wieder! Und da schreitet er schon zielstrebig zur Theke, um den gähnend leeren Becher mit einer unmissverständlichen, fordernden Geste über den Tresen zu schieben. "Noch einen", knarzt er. Eine Lokalrunde kommt ihm natürlich gelegen. Sein Dankeschön äußert sich in einem knappen Nicken, seine Knochenfinger schließen sich besitzergreifend um den frisch gefüllten, dampfenden Grogbecher. 

Eben will er sich abwenden, auf seinen Hocker sinken und mit der Miene eines Miesepeters die langsam entrückende Realität zelebrieren - sein Blick huscht mehr zufällig als gerichtet über den Mann am Tresen. Einmal. Zweimal. Er verschmälert die Augen und scheint sich nunmehr keinen Deut zu schade, diesen vermeintlich Fremden von Kopf bis Fuß und von Fuß bis Kopf zu mustern. Einen Moment mag er aussehen, als wolle er dem Mann den Grog ins Gesicht schütten - vielleicht aber freut er sich auch, doch noch auf ein halbwegs bekanntes Gesicht zu treffen.
"Hrrmm."

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Als die Tür der Taverne sich das nächste Mal öffnete, trug eine heftige Windböe die eiskalte Winterluft ins Innere, begleitet von Schnee und einer unförmigen, in dicke Kleidung gehüllten Gestalt, die schwungvoll in den Schankraum schritt und die Tür so hastig wieder hinter sich zuschlug, dass man meinen konnte, der Fremde sei auf der Flucht. Die vermummte Gestallt lehnte sich für ein paar Momente sichtlich erschöpft und zitternd an die Innenseite der Tür und rieb sich die bereits ----- eingepackten Arme mit den behandschuhten Händen, bevor sie sich heftig schüttelte, um den restlichen Schnee an ihrer Kleidung loszuwerden. Von einem Moment auf den nächsten löste sie sich von der Tür und hetzte zur anderen Seite des Raumes an den Kamin, den sie soeben bemerkt zu haben schien, sich dabei weiterhin verzweifelt die Arme reibend. Sie rempelte auf ihren Weg durch die gut besuchte Taverne den ein oder anderen Gast an, ohne sich allerdings dafür zu entschuldigen, und stieß dabei eine Reihe zischender, ungehalten klingender Flüche in einer fremden Sprache aus, bis sie schließlich vor dem Kamin auf die Knie fiel, und sich im Licht der Flammen zusammenkauerte.

Ein riesiger schwarzer Hund, der es sich zu Füßen seines auf einem Schaukelstuhl eingeschlafenen Besitzers gemütlich gemacht hatte, hob bei ihrem Eintreffen kurz den Kopf und durchbohrte sie mit einem wachsamen, misstrauischen Blick. Ein leises Knurren rollte für einen Moment in seiner Kehle, bevor der Neuankömmling den Blick abwendete und das Tier sich wieder dem stillen Beobachten widmete.

Die Gestalt zischte erneut etwas und riss sich nun unter heftigem Zittern die Handschuhe von den Händen, sodass ein Paar schmale, dunkelhäutige Hände zum Vorschein kamen, die sich hastig aneinander rieben und dann dicht ans Feuer gehalten wurden.  Die Luft in der Taverne war wunderbar warm, wenn auch stickig, aber die Kälte, die ihr in den Knochen steckte, ließ sich nicht ganz so schnell vertreiben, wie sie es sich wünschen würde. Dennoch schob sie ihre dicke Kapuze für ein Stück zurück, sodass für diejenigen, die nah genug am Feuer saßen, das Gesicht einer jungen Frau mit charakteristischen, valencischen Gesichtszügen zum Vorschein kam, deren volle, momentan recht blasse Lippen sich nach wie vor immer wieder öffneten und schlossen um leise Flüche von sich zu geben. Ihre Hände blieben dabei nach wie vor so rastlosen wie ihre Augen, die sie mal auf die Taverne, mal auf ihren pelzigen Nachbarn oder ihre halb erfrorenen Finger richtete.

Sie hasste die Kälte im Westen. Die Kälte, den Schnee und die Nässe, das alles hätte ihr gerne gestohlen bleiben können. Noch nicht einmal ihr elender Esel hatte sich durch den Schnee bewegen wollen und der war in diesem Drecksland geboren worden. Die Reise hierher war ihr dadurch umso länger erschienen und dass sie zu allem Überfluss beinahe mit einem kleinen Trupp gepanzerter Wachen zusammengestoßen war, der die Taverne kurz vor ihrem Eintreffen verlassen hatte, hatte ihre Laune nicht gerade gebessert. Diese Kerle machten sie nervös, obwohl sie sich beinahe sicher war, dass man sie wegen dieser kleinen Betrügerei drei Dörfer weiter nicht auch noch hier suchen würde.

Edited by Natah

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Leicht knacken seine Finger, während er sie immer wieder spreizt, nur um die Hand dann wieder zur Faust zu ballen. Im Augenwinkel bemerkt er die Gestalt, die sich ebenfalls an die Theke begeben hat. Für ihn sieht es ziemlich männlich aus, doch im Augenwinkel nicht weiter bekannt. Das ändert sich, als die Neugierde ihn überfällt. Er hebt den Blick von seinen Händen an und blickt ungeniert in die Richtung des Mannes. Kurz darauf zuckt ein Grinsen um seine Mundwinkel.
"Was haben wir denn da?", grient er in Krenstantins Richtung.

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Ein Schnauben entfährt ihm. Prüfend linst er über die Schulter zu seinem Hocker, ehe er sich endgültig dem Bekannten zuwendet. "Bist du einer Schar Fledermäuse begegnet oder was treibt dich in eine Taverne?" Seine Stimme knarzt und kratzt, mal heiser, mal rau, nie sonderlich wohlklingend, doch stets bemüht um eine angemessene Lautstärke. Er schnüffelt am Grog, horcht auf und fixiert alsbald wieder Jacks Gesichtszüge.

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Eben noch in tiefen Erinnerungen schwelgend, vor sich hin träumend, schreckt sie plötzlich auf, als sie eine Hand auf ihrem Arm spürt. Doch ehe sie begreifen kann, was vor sich geht, packen zwei vermummte Gestalten ihre Tasche und ihren Bogen und versuchen sie zu entwenden. Doch mit dem Berühren des Bogens und der Tasche, erleiden beide einen heftigen, unsichtbaren Schlag und stürzen rückwärts auf den Boden, wo sie mit blutender Nase liegenbleiben. Das ganze passiert so schnell, dass es kaum einer der anderen Gäste mittbekommt.

Zwei Stadtwachen, die sich zum Aufwärmen in der Taverne aufhalten und auf diese Situation aufmerksam werden, marschieren sofort in Richtung der beiden Gestalten und demaskieren sie. „Siehe mal einer an, die gesuchten Profidiebe Norbert und Nimber Flinkefinger. Geschlagen von einer Dame, hahaha!“ lachen sie und fesseln die beiden. „Wenn sich der Sturm legt, dann wandert ihr beide in den Kerker. Und sie meine Dame bitten wir dann mittzukommen, damit sie die verdiente Kopfgeldsumme erhalten.“ sagt einer der Stadtwachen zu ihr. Sie nickt und denkt "Na toll, das hat mir gerade noch gefehlt." ...

Edited by Joungf

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Für ein paar Sekunden gleitet sein Blick an Krenstantin vorbei. Sein Blick zuckt über die Anwesenden, über dieses wirre Geschehen, dass sich von einer Sekunde zur Nächsten zu verändern scheint. Wer würde auch in einer Taverne...? Seine Gedanken brechen ab. Als sein Blick sich zurück auf Krenstantin legt, heben sich seine Brauen.
"Fle... nein. Nein! Es war das Wetter. Es war zu kalt, ich war - ausnahmsweise - zu langsam. Ich muss mich aufwärmen", grient er verwirrt vor sich her und schüttelt dann leicht den Kopf.

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